Ich habe eine neue Podcastfolge veröffentlicht. Dieses Mal geht es um die Darstellung und Altersbestimmung von Blutungen im MRT.
Die Sendung kann man sich hier anhören oder für später herunterladen: Link zum Podcast.
Die Folgen lassen sich dort auch mit einem Podcatcher wie z.B. iTunes abonnieren.
Ich hatte auch früher schon mal etwas zu dem Thema gebloggt.
Hier die Mindmap zur Folge:
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Freitag, 30. Dezember 2011
BBMK002: Blutung im MRT
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Dienstag, 3. Mai 2011
Blutung im MRT
Eine typische Facharztfrage ist die Bestimmung des Blutungsalters im MRT.
Die unterschiedlichen Signalstärken beruhen auf der Umwandlung von
Zur Darstellung von Blutungen benötigt man eine T2*-Wichtung.
Die T2*-Wichtung ist eine Gradienten-Echo-Sequenz, die im Gegensatz zu einer Spin-Echo-Sequenz für lokale Magnetfeldinhomogenitäten anfällig ist.
Die oben genannten Blutabbauprodukte führen zu solchen Inhomogenitäten.
Im MRT werden diese Inhomogenitäten als Suszeptibilitätsartefakt bezeichnet.
In der T2*-Wichtung erscheinen Blutungen dunkel.
Altersbestimmung
Die unterschiedlichen Signalstärken beruhen auf der Umwandlung von
- Oxy- über,
- Desoxy- über,
- Methämoglobin zu
- Hämosiderin
Zur Darstellung von Blutungen benötigt man eine T2*-Wichtung.
Die T2*-Wichtung ist eine Gradienten-Echo-Sequenz, die im Gegensatz zu einer Spin-Echo-Sequenz für lokale Magnetfeldinhomogenitäten anfällig ist.
Die oben genannten Blutabbauprodukte führen zu solchen Inhomogenitäten.
Im MRT werden diese Inhomogenitäten als Suszeptibilitätsartefakt bezeichnet.
In der T2*-Wichtung erscheinen Blutungen dunkel.
Altersbestimmung
- <24h: T1 und T2 haben die gleiche Signalstärke, wie das Hirngewebe
- Tag 1-3: T2 ist dunkel
- Tag 3-7: T1 wird hell
- Tag 7-14: T2 wird hell
- >14 Tage: T1 und T2 werden dunkel
Eine typische Facharztfrage ist die Bestimmung des Blutungsalters im MRT.
Die unterschiedlichen Signalstärken beruhen auf der Umwandlung von
Zur Darstellung von Blutungen benötigt man eine T2*-Wichtung.
Die T2*-Wichtung ist eine Gradienten-Echo-Sequenz, die im Gegensatz zu einer Spin-Echo-Sequenz für lokale Magnetfeldinhomogenitäten anfällig ist.
Die oben genannten Blutabbauprodukte führen zu solchen Inhomogenitäten.
Im MRT werden diese Inhomogenitäten als Suszeptibilitätsartefakt bezeichnet.
In der T2*-Wichtung erscheinen Blutungen dunkel.
Altersbestimmung
Die unterschiedlichen Signalstärken beruhen auf der Umwandlung von
- Oxy- über,
- Desoxy- über,
- Methämoglobin zu
- Hämosiderin
Zur Darstellung von Blutungen benötigt man eine T2*-Wichtung.
Die T2*-Wichtung ist eine Gradienten-Echo-Sequenz, die im Gegensatz zu einer Spin-Echo-Sequenz für lokale Magnetfeldinhomogenitäten anfällig ist.
Die oben genannten Blutabbauprodukte führen zu solchen Inhomogenitäten.
Im MRT werden diese Inhomogenitäten als Suszeptibilitätsartefakt bezeichnet.
In der T2*-Wichtung erscheinen Blutungen dunkel.
Altersbestimmung
- <24h: T1 und T2 haben die gleiche Signalstärke, wie das Hirngewebe
- Tag 1-3: T2 ist dunkel
- Tag 3-7: T1 wird hell
- Tag 7-14: T2 wird hell
- >14 Tage: T1 und T2 werden dunkel
Blutung im MRT
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Donnerstag, 7. April 2011
Warum kann man am MRT die TE einstellen?
Mir ist gestern klar geworden, warum man am MRT die TE Zeit einstellen kann.
Vielleich ist der ein odere andere ja auch diesem Missverständnis aufgesessen:
Das ist nur die halbe Wahrheit. Am Gerät stelle ich natürlich nicht diese Zeit ein, sonder ich stelle ein, wann der 180-Grad Impuls gesendet wird (bei TE/2).
Vielleich ist der ein odere andere ja auch diesem Missverständnis aufgesessen:
Die TE Zeit ist die Zeit die benötigt wird, bis das Echo-Signal auftritt.
Das ist nur die halbe Wahrheit. Am Gerät stelle ich natürlich nicht diese Zeit ein, sonder ich stelle ein, wann der 180-Grad Impuls gesendet wird (bei TE/2).
Mir ist gestern klar geworden, warum man am MRT die TE Zeit einstellen kann.
Vielleich ist der ein odere andere ja auch diesem Missverständnis aufgesessen:
Das ist nur die halbe Wahrheit. Am Gerät stelle ich natürlich nicht diese Zeit ein, sonder ich stelle ein, wann der 180-Grad Impuls gesendet wird (bei TE/2).
Vielleich ist der ein odere andere ja auch diesem Missverständnis aufgesessen:
Die TE Zeit ist die Zeit die benötigt wird, bis das Echo-Signal auftritt.
Das ist nur die halbe Wahrheit. Am Gerät stelle ich natürlich nicht diese Zeit ein, sonder ich stelle ein, wann der 180-Grad Impuls gesendet wird (bei TE/2).
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Methoden zur Fettsättigung im MRT
- Inversion Recovery (STIR)
- frequenzbasiert
- Kombination: SPIR
- In-Op-Phase / Chemical-Shift Imaging
- Wasseranregung
- DIXON
Achtung: Die STIR bitte niemals nach KM fahren. Die STIR ist nicht fettselektiv, sondern unterdrück Gewebe mit einer Fettähnlichen T1-Zeit (Z.B. KM-Aufnehmendes Gewebe).
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- frequenzbasiert
- Kombination: SPIR
- In-Op-Phase / Chemical-Shift Imaging
- Wasseranregung
- DIXON
Achtung: Die STIR bitte niemals nach KM fahren. Die STIR ist nicht fettselektiv, sondern unterdrück Gewebe mit einer Fettähnlichen T1-Zeit (Z.B. KM-Aufnehmendes Gewebe).
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Radiologenspruch
Gesund gibt es nicht! Es gibt nur schlecht untersucht!
Ich glaube, ich sehe das anders.
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Bedeutung der T1-Wichtung
Die T1-Sequenz ist vor allem für diese vier Sachverhalte von Bedeutung:
Wichtig: Bei der Wirbelsäule müssen die Wirbelkörper in der T1-Wichtung heller sein, als die Bandscheibe, sonst muss der Verdacht auf eine Erkrankung des Knochenmarkes geäußert werden.
Vorsicht bei schnellen TSE-T1-Sequenzen. Es gibt ggf. nur einen geringen Zeitvorteil, bei hohen Risiken gegenüber der normalen Spinecho (SE) Sequenz. (Schärfe nimmt ab, TR nimmt zu -> Kontrast nimmt ab).
Achtung: Ein häufiger Fehler bei der Messung von T1-Sequenzen ist die Erhöhung der Schichtenzahl mit daraus resultierender Erhöhung der TR. Dies kann relativ leicht den T1-Kontrast verringern. Osteolysen können so übersehen werden.
- Darstellung der Anatomie
- Bestimmung eines Blutungszeitpunktes
- Untersuchung des Knochenmarkes
- Darstellung von Kontrastmittel
Wichtig: Bei der Wirbelsäule müssen die Wirbelkörper in der T1-Wichtung heller sein, als die Bandscheibe, sonst muss der Verdacht auf eine Erkrankung des Knochenmarkes geäußert werden.
Vorsicht bei schnellen TSE-T1-Sequenzen. Es gibt ggf. nur einen geringen Zeitvorteil, bei hohen Risiken gegenüber der normalen Spinecho (SE) Sequenz. (Schärfe nimmt ab, TR nimmt zu -> Kontrast nimmt ab).
Achtung: Ein häufiger Fehler bei der Messung von T1-Sequenzen ist die Erhöhung der Schichtenzahl mit daraus resultierender Erhöhung der TR. Dies kann relativ leicht den T1-Kontrast verringern. Osteolysen können so übersehen werden.
Die T1-Sequenz ist vor allem für diese vier Sachverhalte von Bedeutung:
Wichtig: Bei der Wirbelsäule müssen die Wirbelkörper in der T1-Wichtung heller sein, als die Bandscheibe, sonst muss der Verdacht auf eine Erkrankung des Knochenmarkes geäußert werden.
Vorsicht bei schnellen TSE-T1-Sequenzen. Es gibt ggf. nur einen geringen Zeitvorteil, bei hohen Risiken gegenüber der normalen Spinecho (SE) Sequenz. (Schärfe nimmt ab, TR nimmt zu -> Kontrast nimmt ab).
Achtung: Ein häufiger Fehler bei der Messung von T1-Sequenzen ist die Erhöhung der Schichtenzahl mit daraus resultierender Erhöhung der TR. Dies kann relativ leicht den T1-Kontrast verringern. Osteolysen können so übersehen werden.
- Darstellung der Anatomie
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- Untersuchung des Knochenmarkes
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Wichtig: Bei der Wirbelsäule müssen die Wirbelkörper in der T1-Wichtung heller sein, als die Bandscheibe, sonst muss der Verdacht auf eine Erkrankung des Knochenmarkes geäußert werden.
Vorsicht bei schnellen TSE-T1-Sequenzen. Es gibt ggf. nur einen geringen Zeitvorteil, bei hohen Risiken gegenüber der normalen Spinecho (SE) Sequenz. (Schärfe nimmt ab, TR nimmt zu -> Kontrast nimmt ab).
Achtung: Ein häufiger Fehler bei der Messung von T1-Sequenzen ist die Erhöhung der Schichtenzahl mit daraus resultierender Erhöhung der TR. Dies kann relativ leicht den T1-Kontrast verringern. Osteolysen können so übersehen werden.
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Unterschiedlich starke T2 Wichtungen
In Abhängigkeit von der TE ergeben sich unterschiedlich starke T2-Wichtungen.
Je länger die TE, desto stärker ist die T2-Wichtung.
Wählt man die TE zu lang, dann kann die Mark-Rinden-Differenzierung verloren gehen.
Wählt man die TE zu kurz, dann kann die Liquor-Rinden-Differenzierung verloren gehen.
Bei Neugeborenen sollte man einen starken T2-Kontrast (mit einer relativ langen TE) wählen.
Je länger die TE, desto stärker ist die T2-Wichtung.
Wählt man die TE zu lang, dann kann die Mark-Rinden-Differenzierung verloren gehen.
Wählt man die TE zu kurz, dann kann die Liquor-Rinden-Differenzierung verloren gehen.
Bei Neugeborenen sollte man einen starken T2-Kontrast (mit einer relativ langen TE) wählen.
In Abhängigkeit von der TE ergeben sich unterschiedlich starke T2-Wichtungen.
Je länger die TE, desto stärker ist die T2-Wichtung.
Wählt man die TE zu lang, dann kann die Mark-Rinden-Differenzierung verloren gehen.
Wählt man die TE zu kurz, dann kann die Liquor-Rinden-Differenzierung verloren gehen.
Bei Neugeborenen sollte man einen starken T2-Kontrast (mit einer relativ langen TE) wählen.
Je länger die TE, desto stärker ist die T2-Wichtung.
Wählt man die TE zu lang, dann kann die Mark-Rinden-Differenzierung verloren gehen.
Wählt man die TE zu kurz, dann kann die Liquor-Rinden-Differenzierung verloren gehen.
Bei Neugeborenen sollte man einen starken T2-Kontrast (mit einer relativ langen TE) wählen.
Unterschiedlich starke T2 Wichtungen
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Vergleich T1, T2 und PD
| Sequenz | TR | TE | hell bedeuted |
|---|---|---|---|
| T1 | kurz | kurz | kurze T1 |
| T2 | lang | lang | lange T2 |
| PD | lang | kurz |
| Sequenz | TR | TE | hell bedeuted |
|---|---|---|---|
| T1 | kurz | kurz | kurze T1 |
| T2 | lang | lang | lange T2 |
| PD | lang | kurz |
Vergleich T1, T2 und PD
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Definition von T1 und T2 Zeit
Die T1 Zeit eines Gewebes ist definiert als Zeit, die benötigt wird, bis 63% der Längsmagnetisierung nach einem 90°-Impuls wieder hergestellt ist.
Die T2 Zeit eines Gewebes ist definiert als Zeit, die benötigt wird, bis die Quermagnetisierung nach eimem 90°-Impuls wieder auf 37% abgefallen ist.
Manch einer mag sich fragen, woher die 63% und die 37% in der Definition der T1-Zeit stammen:
- 63% entspricht 1- e^-1.
- Die 37% für die T2 Zeit kommt von e^-1.
Die T1 Zeit eines Gewebes ist definiert als Zeit, die benötigt wird, bis 63% der Längsmagnetisierung nach einem 90°-Impuls wieder hergestellt ist.
Die T2 Zeit eines Gewebes ist definiert als Zeit, die benötigt wird, bis die Quermagnetisierung nach eimem 90°-Impuls wieder auf 37% abgefallen ist.
Manch einer mag sich fragen, woher die 63% und die 37% in der Definition der T1-Zeit stammen:
- 63% entspricht 1- e^-1.
- Die 37% für die T2 Zeit kommt von e^-1.
Definition von T1 und T2 Zeit
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Sonntag, 8. August 2010
MRT Artefakte
Im Rahmen meiner Vorbereitungen auf den Facharzt habe ich eine kleine Keynote Präsentation zu dem Thema erstellt. Diese gibt es hier auch als Download.
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