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Montag, 30. Juni 2014

Qualitätssicherung der Mammografie

Ich hab mal einen kleinen Kalkulator für die QM Beurteilung der Mammografien gebastelt.

Mittwoch, 15. Februar 2012

Update: Anzahl der offene Stellen in der Medizin (Februar 2012)


FachgebietStellenangebote
Allgemeinmedizin240
Anästhesiologie117
Anatomie10
Arbeitsmedizin41
Augenheilkunde96
Biochemie11
Chirurgie153
Frauenheilkunde und Geburtshilfe109
Geriatrie34
Hals-Nasen-Ohrenheilkunde37
Haut- und Geschlechtskrankheiten71
Herzchirurgie15
Humangenetik20
Hygiene- und Umweltmedizin16
Infektions-u.Tropenmedizin11
Innere Medizin450
Kieferorthopädie9
Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie54
Kinderchirurgie11
Klinische Forschung14
Klinische Pharmakologie9
Krankenhaushygiene12
Laboratoriumsmedizin29
Medizinische Informatik14
Mikrobiologie und Infektionsepidemiologie23
Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie13
Naturheilverfahren9
Nervenheilkunde11
Neurochirurgie33
Neurologie113
Neuropathologie9
Notfallmedizin10
Nuklearmedizin40
Öffentliches Gesundheitswesen21
Onkologie34
Orthopädie und Unfallchirurgie160
Pädiatrie93
Palliativmedizin17
Pathologie30
Pharmakologie und Toxikologie11
Phoniatrie und Pädaudiologie10
Physikalische- und Rehabilitative Medizin39
Physiologie14
Plastische und Ästhetische Chirurgie19
Psychiatrie und Psychotherapie190
Psychosomatische Medizin u. Psychotherapie189
Psychotherapeutische Medizin30
Radiologie94
Rechtsmedizin9
Rettungsdienst11
Strahlentherapie23
Transfusionsmedizin18
Urologie44
* andere Gebiete56
* ohne Gebiete13
Assistenzarzt41
Arzt/Facharzt96
Oberarzt71
Chefarzt450
Weiterb.Arzt/-Assis.14
Abteilungsarzt109
Amtsarzt153
Andere Tätigkeit13
Ärztl. Geschäftsführer40
Ärztl. Leiter11
Ärztlicher Direktor94
Belegarzt56
Betriebsarzt
Direktor20
Dozent11
Funktionsoberarzt33
Geschäftsführer16
Gutachter/Dokumentar11
Med.-Wiss. Assistent54
Med.-Wiss. Mitarbeiter117
Medizincontroller30
Medizin-Lektor
Produktmanager190
Professor13
Psych.Psychotherapie
Psychologe39
Stationsarzt37
Verwaltungsleiter113


(Nach kleinem Bugfix jetzt auch mit Berufsgruppen, die Umlaute enthalten)

Quelle: Deutsches Ärzteblatt

Montag, 9. Januar 2012

Anzahl der offene Stellen in der Medizin


FachgebietStellenangebote
Allgemeinmedizin230
Anatomie17
Arbeitsmedizin44
Augenheilkunde105
Biochemie18
Chirurgie164
Geriatrie41
Herzchirurgie26
Humangenetik26
Kinderchirurgie23
Krankenhaushygiene19
Laboratoriumsmedizin36
Naturheilverfahren19
Nervenheilkunde17
Neurochirurgie44
Neurologie117
Neuropathologie17
Notfallmedizin18
Nuklearmedizin34
Onkologie45
Palliativmedizin25
Pathologie38
Physiologie22
Radiologie93
Rechtsmedizin18
Rettungsdienst20
Strahlentherapie25
Transfusionsmedizin29
Urologie44
Assistenzarzt44
Oberarzt64
Chefarzt426
Abteilungsarzt106
Amtsarzt164
Belegarzt86
Betriebsarzt
Direktor26
Dozent17
Funktionsoberarzt44
Medizincontroller38
Produktmanager194
Professor22
Psychologe45
Stationsarzt45
Verwaltungsleiter117


Quelle: Deutsches Ärzteblatt

Freitag, 30. Dezember 2011

BBMK002: Blutung im MRT

Ich habe eine neue Podcastfolge veröffentlicht. Dieses Mal geht es um die Darstellung und Altersbestimmung von Blutungen im MRT.

Die Sendung kann man sich hier anhören oder für später herunterladen: Link zum Podcast.

Die Folgen lassen sich dort auch mit einem Podcatcher wie z.B. iTunes abonnieren.

Ich hatte auch früher schon mal etwas zu dem Thema gebloggt.

Hier die Mindmap zur Folge:

Freitag, 16. Dezember 2011

Anterolaterales Ankle-Impingement

Ich starte jetzt einfach mal meinen Medizinpodcast und stelle in zwei Minuten das Krankheitsbild Anterolaterales Ankle-Impingement vor:

001-AnterolateralesAnkleImpingement.mp3

Ich versuche absichtlich keine Fachbegriffe zu verwenden bzw. ich versuche genau diese zu erklären.



Danke für das freie Intro und Outro von Greg Baumont:


Freitag, 20. Mai 2011

Geschafft! Ich bin Facharzt

Ich bin jetzt endlich Facharzt für Radiologie !!! Ich bin gerade so extrem glücklich.

Die Prüfung ging sehr schnell und bestand im Wesentlichen aus vier Krankheitsbildern:

Ich musste erklären worin der Unterschied zwischen einer Hochkontrast- und einer Niedrigkonstrast-CT besteht. Dem Prüfer ging es darum, dass man bei der Frage nach Lungenherden ein Low-Dose-CT ohne KM fahren kann.

Bei der zweiten Frage ging es um eine Raumforderung in der linken Niere, die die Kapsel überschreitet. Das tun Nierentumore normalerweise nicht. Ich fand, dass es sich bei so etwas auch mal um eine Nierentuberkulose handeln könnte und lag damit richtig.

Als drittes bekam ich ein Röntgenbild mit überblähter linker Lunge, Mediastinalshift nach rechts und Deep Sulcus Sign links. Ausserdem war der Patient intubiert. Der Tubus steckte im linken Hauptbronchus.

Dann bekam ich ein CT mit Leberhämangiom. Dabei musste ich die Differenzialdiagnose zum FNH darstellen.

Als letztes bekam ich noch ein MRT mit einem extraforaminalen Prolaps.


Die beiden letzten Monate habe ich ziemlich hart für die Prüfung gelernt. Ich kann jetzt alle 1313 Prüfungsfragen auswendig. Für die Prüfung hat mir das Lernen allerdings kaum etwas gebracht. Aber mir persönlich hat es noch einmal viel gebracht.

Danke an alle, die mir auf diesem Weg geholfen haben und die Daumen gedrückt hatten!

Dienstag, 3. Mai 2011

Blutung im MRT

Eine typische Facharztfrage ist die Bestimmung des Blutungsalters im MRT.

Die unterschiedlichen Signalstärken beruhen auf der Umwandlung von

  1. Oxy- über,
  2. Desoxy- über,
  3. Methämoglobin zu
  4. Hämosiderin


Zur Darstellung von Blutungen benötigt man eine T2*-Wichtung.

Die T2*-Wichtung ist eine Gradienten-Echo-Sequenz, die im Gegensatz zu einer Spin-Echo-Sequenz für lokale Magnetfeldinhomogenitäten anfällig ist.

Die oben genannten Blutabbauprodukte führen zu solchen Inhomogenitäten.

Im MRT werden diese Inhomogenitäten als Suszeptibilitätsartefakt bezeichnet.

In der T2*-Wichtung erscheinen Blutungen dunkel.

Altersbestimmung

  1. <24h: T1 und T2 haben die gleiche Signalstärke, wie das Hirngewebe
  2. Tag 1-3: T2 ist dunkel
  3. Tag 3-7: T1 wird hell
  4. Tag 7-14: T2 wird hell
  5. >14 Tage: T1 und T2 werden dunkel


Mittwoch, 20. April 2011

Differential Diagnosis of Supratentorial Brain Tumors



See above my short presentation i created in conjunction with my preparations to become a radiologist.

Maybe it helps someone else, too.

I think about creating an online tag-based filter system for such differential diagnosis.

Suggestions for cooperations (e.g. ruby on rails developer/hobbyists) are very welcome.

Donnerstag, 7. April 2011

Warum kann man am MRT die TE einstellen?

Mir ist gestern klar geworden, warum man am MRT die TE Zeit einstellen kann.

Vielleich ist der ein odere andere ja auch diesem Missverständnis aufgesessen:

Die TE Zeit ist die Zeit die benötigt wird, bis das Echo-Signal auftritt
.

Das ist nur die halbe Wahrheit. Am Gerät stelle ich natürlich nicht diese Zeit ein, sonder ich stelle ein, wann der 180-Grad Impuls gesendet wird (bei TE/2).

Radiologenspruch

Gesund gibt es nicht! Es gibt nur schlecht untersucht!


Ich glaube, ich sehe das anders.

Bedeutung der T1-Wichtung

Die T1-Sequenz ist vor allem für diese vier Sachverhalte von Bedeutung:

  • Darstellung der Anatomie
  • Bestimmung eines Blutungszeitpunktes
  • Untersuchung des Knochenmarkes
  • Darstellung von Kontrastmittel


Wichtig: Bei der Wirbelsäule müssen die Wirbelkörper in der T1-Wichtung heller sein, als die Bandscheibe, sonst muss der Verdacht auf eine Erkrankung des Knochenmarkes geäußert werden.

Vorsicht bei schnellen TSE-T1-Sequenzen. Es gibt ggf. nur einen geringen Zeitvorteil, bei hohen Risiken gegenüber der normalen Spinecho (SE) Sequenz. (Schärfe nimmt ab, TR nimmt zu -> Kontrast nimmt ab).

Achtung: Ein häufiger Fehler bei der Messung von T1-Sequenzen ist die Erhöhung der Schichtenzahl mit daraus resultierender Erhöhung der TR. Dies kann relativ leicht den T1-Kontrast verringern. Osteolysen können so übersehen werden.

Unterschiedlich starke T2 Wichtungen

In Abhängigkeit von der TE ergeben sich unterschiedlich starke T2-Wichtungen.

Je länger die TE, desto stärker ist die T2-Wichtung.

Wählt man die TE zu lang, dann kann die Mark-Rinden-Differenzierung verloren gehen.

Wählt man die TE zu kurz, dann kann die Liquor-Rinden-Differenzierung verloren gehen.

Bei Neugeborenen sollte man einen starken T2-Kontrast (mit einer relativ langen TE) wählen.

Vergleich T1, T2 und PD

SequenzTRTEhell bedeuted
T1kurzkurzkurze T1
T2langlanglange T2
PDlangkurz

Sonntag, 8. August 2010

MRT Artefakte

Im Rahmen meiner Vorbereitungen auf den Facharzt habe ich eine kleine Keynote Präsentation zu dem Thema erstellt. Diese gibt es hier auch als Download.

Freitag, 19. Oktober 2007

Statt der Gesundheitskarte könnte man ...

GematikS21Ich habe mir gerade überlegt, dass man mit den ca. 4 Milliarden EUR, die die Gesundheitskarte verschlingen wird 80.000 Ärzte für 1 Jahr bezahlen könnte. Das wären 20% mehr, als den zur Zeit laut Bundesärztekammer gemeldeten 400.000 Ärzte in Deutschland.

Nett ist auch die nebenstehende und leicht verständliche Grafik (Quelle: Gematik Studie, Seite 21). Übringens wurden die Kosten für die Anschaffung der Gesundheitskarten, ca. 25 EUR pro Stück, die der Patient bezahlen wird nicht berücksichtigt, da sie nicht relevant im Sinne dieser Studie seien.

Klar ... denn würde man die damit fälligen 25 EUR x 80 mio. Bürger = mindestens 2 Mrd. EUR draufschlagen, dann wären in der nebenstehenden Abbildung nicht mehr die Ärzte, sondern die GKV Versicherten die größten Verlierer.

Das nennt man wohl malen nach Zahlen ....


Quelle: Befreites Dokument: Kosten-Nutzen-Analyse zur Gesundheitskarte.

Samstag, 12. Mai 2007

Dosisvergleich frisch aus meinem Strahlenschutz Grundkurs

1 Sv erhöht das Krebsrisiko um grob 5 %.

Die natürliche Wahrscheinlichkeit an Krebs zu sterben liegt bei ca. 25 %.

Die zusätzliche Belastung durch Tschernobyl liegt bei etwa 1 mSv pro Jahr.

Freitag, 11. Mai 2007

Blaulicht für Ärzte im Rufdienst

Ich finde, dass Ärzte im Rufdienst, die innerhalb kurzer Zeit vor Ort in einem Krankenhaus sein müssen berechtigt sein sollten, ein Blaulicht zu führen.

Stattdessen ist es zur Zeit so, dass Ärzte, die im Sinne des Patienten Geschwindigkeitsbeschränkungen und Rotlicht übergehen gegen die Straßenverkehrsordnung verstoßen und wie ein normaler Verkehrssünder behandelt werden. Nur nach Abwägung einer Behörde (mit fraglicher Qualifikation) kann in Ausnahmefällen eine Strafe abgemildert werden.

Berücksichtigt man die zunehmende Landflucht der Ärzte und die daraus resultierenden größeren Einzugsbereiche mit längeren Anfahrtswegen kann man von einer zunehmenden Relevanz dieser Problematik ausgehen.

Meiner Meinung nach ist die Dringlichkeit einer Fahrt im Rufdienst mindestens so hoch wie bei einem Krankenwageneinsatz. Immerhin wird der Rufdienst in der Regel von einem anderen Arzt gerufen.

Ärzte im Dienst sollten grundsätzlich nicht für derartige Vergehen bestraft werden können (Bis auf grob fahrlässige Ausnahmen). Zur Signalisierung der dringlichen Fahrt sollten sie zum Schutz der anderen Verkehrsteilnehmer zudem berechtigt sein ein Blaulicht zu führen.

Samstag, 3. März 2007

Differentialdiagnose der symmetrischen Basalganglienhypodensität (CCT)


  • Methanolintoxikation

  • CO-Intoxikation

  • Ischämie

  • Morbus Wilson


Hier die Quelle mit CT-Bildern.

Dienstag, 30. Januar 2007

Danke Vista! Jetzt die Gelegenheit nutzen und umsteigen!

Danke Microsoft für Windows Vista. Endlich werdet ihr es schaffen den Großteil eurer User in die Linux- (oder besser noch Mac-) Welt zu vertreiben. Endlich werden Computer funktionieren und sicherer werden. Falls sich doch noch ein dümmster anzunehmender user auf die Idee kommt sich Vista anzuschaffen dürfte er vermutlich daran scheitern sich zwischen der

  • Home Basic,

  • Home Premium,

  • Business,

  • Enterprise und

  • Ultimate


Version im Preis bis zu 500 EUR zu entscheiden. Und falls er (ihr) dann doch zulangt wird ja euer (nach deutschem Recht unzulässiger?!) Selbstzerstörungsmechanismus bei versehentlich als unzulässige Software (Musik aus dem Internet, Programme mit ungültiger Seriennummer, ...) zuschlagen. Microsoft is watching you.

Jetzt ist der richtige Zeitpunkt um auf Ubuntu oder ein anderes gutes Betriebssystem (Mac OS X) umzusteigen!

Hoffentlich sehen das auch Firmen ein. Z.b. habe ich mit Schrecken festgestellt, dass Siemens offenbar auf Windows setzt. Früher sind Großanlagen mal mit Unix gelaufen. Schon gar nix hat Windows etwas bei Medizinprodukten zu suchen. Immerhin wollen Ärzte doch Krankheiten heilen und da schadet so eine Virenschleuder ganz erheblich!

Samstag, 27. Januar 2007

Warum die Gesundheitskarte eine Sicherheitskatastrophe ist

Dazu ein sehr gelungener Podcast, der meine Meinung zum Thema Gesundheitskarte geprägt hat:

http://chaosradio.ccc.de/cr115.html

Super spannende zu hören. Witzig. Aber hinterher ist einem schlecht.

Bei dem IT-Experten (Thomas Maus) habe ich das Gefühl, dass er sich sehr gut mit der Realität im Gesundheitswesen auskennt.